Planspiel „Sozialstaat“ – Stürzt den Kaiser!
Am 4. März 2026 besuchte die 3JK die Arbeiterkammer in Mödling und nahm dort an einem Planspiel mit dem Titel „Sozialstaat“ teil, das spannende Einblicke in die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse früherer Zeiten gab.
Sechs Gruppen übernahmen jeweils die Rolle einer Familie mit unterschiedlichem Wohlstand und sozialem Status. Das Planspiel spielte in einer Zeit der Monarchie, in der ein Kaiser herrschte und der Adel über besonders viel Macht verfügte. Während des Spiels wurde schnell deutlich, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Familien waren. Vor allem die Arbeiterinnen und Arbeiter hatten unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen zu leiden, während Arbeitgeber und wohlhabendere Schichten deutlich mehr Einfluss und bessere Lebensbedingungen hatten.
Im Verlauf des Planspiels kam es zu Protesten der Arbeiter, die sich gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und die geringe Bezahlung wehrten. Dabei wurde auch sichtbar, dass die Arbeitgeber vom Kaiser bevorzugt wurden und deshalb eine stärkere Position hatten. Es führte durch einen Überfall auf den Kaiser schließlich zu Veränderungen im politischen System und am Ende entwickelte sich aus der Monarchie eine Demokratie. Dabei wurde jedoch auch deutlich, dass selbst in einer Demokratie nicht alle Probleme sofort gelöst sind und es weiterhin schwierig sein kann, alle gesellschaftlichen Gruppen zufriedenzustellen.








